Elisabeth Dierlich ®
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen, Seminare, Fortbildungen und Ausbildungen
Stand: 11.08.2026
1. Geltungsbereich, Anbieterin
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Veranstaltungen, Seminaren, Fortbildungen und Ausbildungen im therapeutischen Bereich (nachfolgend „Veranstaltungen“), die zwischen Elisabeth Dierlich, Neu-Bergedorfer Damm 62, 27726 Worpswede, (nachfolgend „Veranstalterin“) und Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB (nachfolgend „Teilnehmende“) geschlossen werden.
1.2 Verbraucher ist jede natürliche Person, die die Veranstaltung zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Schließen Teilnehmende die Veranstaltung überwiegend zu Zwecken ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit ab (z. B. Fortbildung im Rahmen einer bereits ausgeübten therapeutischen Tätigkeit als Unternehmerin oder Unternehmer), finden die Regelungen zum Widerrufsrecht in Ziffer 5 keine Anwendung; im Übrigen gelten diese AGB entsprechend.
1.3 Kontaktdaten der Veranstalterin: Elisabeth Dierlich, Neu-Bergedorfer Damm 62, 27726 Worpswede, Telefon: +49 172 421 2039, E-Mail: admin@elisabeth-dierlich.com, USt-IdNr./Steuernummer: DE321250942
2. Vertragsschluss
2.1 Die Darstellung der Veranstaltungen auf der Webseite der Veranstalterin stellt kein bindendes Angebot der Veranstalterin dar, sondern eine Aufforderung an die Teilnehmenden, ein Angebot auf Abschluss eines Teilnahmevertrags abzugeben (invitatio ad offerendum).
2.2 Die Anmeldung erfolgt ausschließlich in schriftlicher Form über das Anmeldeformular auf der Webseite der Veranstalterin. Mit dem Absenden des vollständig ausgefüllten Anmeldeformulars gibt der Teilnehmende ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Teilnahmevertrags ab. Unmittelbar nach dem Absenden erhält der Teilnehmende eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail; diese stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
2.3 Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Bestätigung der Anmeldung durch die Veranstalterin zustande (Auftragsbestätigung), die per E-Mail versandt wird. Mit der Auftragsbestätigung erhält der Teilnehmende zugleich eine Rechnung über die Teilnahmegebühr in elektronischer Form.
2.4 Da die Anmeldung ausschließlich über die Webseite der Veranstalterin und damit unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln erfolgt, handelt es sich um einen Fernabsatzvertrag im Sinne von § 312c BGB. Es gelten daher ergänzend die gesetzlichen Informationspflichten nach § 312d BGB in Verbindung mit Art. 246a EGBGB sowie die besonderen Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr nach §§ 312i, 312j BGB.
2.5 Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird von der Veranstalterin nicht gesondert gespeichert; die Auftragsbestätigung mit den wesentlichen Vertragsinhalten wird dem Teilnehmenden auf einem dauerhaften Datenträger (per E-Mail) zur Verfügung gestellt.
2.6 Für jede Veranstaltung besteht eine minimale und maximale Teilnehmerzahl. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Anmeldungen vergeben; eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Wird die Mindestteilnehmerzahl bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn nicht erreicht, kann die Veranstalterin gemäß Ziffer 6.3 vom Vertrag zurücktreten.
3. Informationspflichten vor Vertragsschluss
3.1 Vor Abgabe der Anmeldung informiert die Veranstalterin auf der Webseite in klarer und verständlicher Weise insbesondere über: die wesentlichen Merkmale der Veranstaltung (Inhalt, Termin, Ort, Dauer, Voraussetzungen), den Gesamtpreis einschließlich aller Steuern und etwaiger zusätzlicher Kosten, die Zahlungs- und Stornobedingungen, das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts gemäß Ziffer 5 sowie die Kontaktdaten der Veranstalterin.
3.2 Die Bestellsituation auf der Webseite ist so gestaltet, dass der Teilnehmende unmittelbar vor Abgabe seiner Anmeldung ausdrücklich bestätigt, dass er sich zur Zahlung der Teilnahmegebühr verpflichtet. Die Schaltfläche zum Abschluss der Anmeldung ist mit den Worten „zahlungspflichtig anmelden“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet.
4. Zahlungsbedingungen
4.1 Mit der Auftragsbestätigung erhält der Teilnehmende eine Rechnung über die Teilnahmegebühr. Es gelten wahlweise folgende Zahlungsfälligkeiten:
a) Zahlung des Gesamtbetrags innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, oder
b) Anzahlung in Höhe von 50 % des Rechnungsbetrags innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum; der Restbetrag ist spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn fällig.
4.2 Bei Anmeldung zu einem vollständigen Ausbildungszyklus gelten die vorstehenden Fälligkeiten für das Grundlagenseminar. Für jedes weitere Aufbauseminar wird abweichend hiervon lediglich eine Anzahlung in Höhe von 20 % der jeweiligen Teilnahmegebühr fällig; der Restbetrag ist jeweils spätestens vier Wochen vor Beginn des betreffenden Aufbauseminars zu zahlen.
4.3 Bestätigungen und Rechnungen werden digital an die vom Teilnehmenden bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse versendet. Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist daher Voraussetzung für die Anmeldung.
5. Widerrufsrecht
5.1 Teilnehmenden, die Verbraucher im Sinne von Ziffer 1.2 sind, steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB zu. Unabhängig von der Art der gebuchten Veranstaltung räumt die Veranstalterin allen Teilnehmenden für sämtliche Veranstaltungen und Termine (Seminare, Fortbildungen und Ausbildungen) das nachstehende Widerrufsrecht ein; auf die Ausnahmevorschrift des § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB für Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer Freizeitbetätigung zu einem festen Termin beruft sich die Veranstalterin nicht.
5.2 Das Widerrufsrecht nach Ziffer 5.1 gilt somit gleichermaßen für Veranstaltungen mit festem Termin oder Zeitraum wie für sonstige Veranstaltungen. Eine Unterscheidung nach Veranstaltungsart findet nicht statt.
5.3 Die Veranstalterin weist die Teilnehmenden hierüber vor Vertragsschluss gemäß Ziffer 3.1 sowie erneut in der Auftragsbestätigung ausdrücklich hin.5.4 Für sämtliche Veranstaltungen gilt die nachfolgende Musterwiderrufsbelehrung:
5.4. Elektronische Widerrufsfunktion Verbraucherinnen und Verbraucher können ihr gesetzliches Widerrufsrecht über die auf unserer Website bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion ausüben. Diese ist unter https://watermelon-turkey-kfz4.squarespace.com/widerruf?p während der laufenden Widerrufsfrist jederzeit zugänglich.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Elisabeth Dierlich), Bergedorfer Damm 62, 27726 Worpswede, E-Mail: admin@elisabeth-dierlich.com mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch bequem online über unsere Widerrufsfunktion ausüben https://watermelon-turkey-kfz4.squarespace.com/widerruf?p
Nutzen Sie diese Funktion, geben Sie bitte Ihren Namen, die Angaben zur Identifizierung des Vertrags, den Sie widerrufen möchten, sowie eine Kontaktmöglichkeit an, unter der wir Ihnen die Eingangsbestätigung übermitteln können. Nach Bestätigung Ihres Widerrufs über die Schaltfläche „Widerruf bestätigen" erhalten Sie von uns unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) eine Bestätigung mit dem Inhalt Ihrer Widerrufserklärung sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
6. Stornoregeln bei Absage durch Teilnehmende oder Nichtstattfinden
6.1 Neben dem gesetzlichen Widerrufsrecht nach Ziffer 5, das für sämtliche Veranstaltungen und Termine gilt, bestehen für den Fall, dass Teilnehmende nach verbindlicher Anmeldung von der Teilnahme zurücktreten möchten, die nachfolgenden Stornoregeln. Solange die 14-tägige Widerrufsfrist nach Ziffer 5 läuft, gehen die Regelungen zum Widerrufsrecht vor; ein fristgerechter Widerruf löst keine Bearbeitungsgebühr nach Ziffer 6.2 aus, unbeschadet eines etwaigen Wertersatzanspruchs der Veranstalterin nach Ziffer 5.4 (Folgen des Widerrufs), sofern die Teilnehmenden den vorzeitigen Beginn der Dienstleistung ausdrücklich verlangt haben. Nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten ausschließlich die nachfolgenden Stornoregeln.
6.2 Bei Absage durch den Teilnehmenden bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn berechnet die Veranstalterin eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 20 % der Teilnahmegebühr. Bei Absage im Zeitraum bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn sind 50 % der Teilnahmegebühr fällig. Bei späterer Absage oder im Falle des unentschuldigten Fernbleibens ist die gesamte Teilnahmegebühr fällig bzw. verfällt eine bereits geleistete Zahlung vollständig.
6.3 Im Krankheitsfall wird bei Vorlage eines ärztlichen Attests die Hälfte des Rechnungsbetrags für die Dauer von maximal einem Jahr gutgeschrieben und kann auf eine andere Veranstaltung angerechnet werden.
6.4 Der Teilnehmende hat stets die Möglichkeit, der Veranstalterin nachzuweisen, dass ihr durch die Absage kein oder ein wesentlich geringerer Schaden als die vorstehend genannten Pauschalen entstanden ist.
6.5 Die Veranstalterin behält sich vor, Veranstaltungen aus nachvollziehbaren Gründen (z. B. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, Erkrankung der Kursleitung, höhere Gewalt) bis vier Wochen vor dem geplanten Termin abzusagen. In diesem Fall erhalten die Teilnehmenden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich und vollständig ohne Abzug zurück. Weitergehende Ansprüche der Teilnehmenden, insbesondere auf Ersatz von Aufwendungen (z. B. Reise- oder Übernachtungskosten), sind ausgeschlossen, soweit die Absage nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Veranstalterin beruht.
7. Pflichten und Verantwortung der Teilnehmenden
7.1 Die Teilnehmenden tragen die volle Verantwortung für sich und ihr Verhalten innerhalb und außerhalb der Seminargruppe und haften für von ihnen verursachte Schäden selbst. Die Veranstalterin weist ausdrücklich darauf hin, dass die angebotenen Seminare keinen Ersatz für eine medizinische oder psychologische Behandlung darstellen.
7.2 Die Teilnehmenden verpflichten sich, körperliche oder psychische Erkrankungen, die eine Einschränkung für die Teilnahme oder den Ablauf der Veranstaltung bedeuten könnten, vorab mit dem eigenen Arzt oder Therapeuten zu besprechen und die Seminarleitung im Vorfeld hierüber zu informieren.
7.3 Die Seminarleitung kann Teilnehmende von der Fortsetzung einer Veranstaltung ausschließen, wenn die weitere Teilnahme eine nicht zu verantwortende Überforderung dieser Person, anderer Gruppenmitglieder oder der Leitung bedeuten würde.
7.4 In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft kann die Ausbildung nicht begonnen werden.
8. Haftung
8.1 Die Veranstalterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Veranstalterin oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Veranstalterin oder eines Erfüllungsgehilfen beruhen.
8.2 Im Übrigen haftet die Veranstalterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmenden regelmäßig vertrauen dürfen; in diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
8.3 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei arglistig verschwiegenen Mängeln.
9. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Anmeldung und Durchführung der Veranstaltungen erhalten die Teilnehmenden in der gesonderten Datenschutzerklärung der Veranstalterin, abrufbar unter www.elisabeth-dierlich.com
10. Schlussbestimmungen
10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Teilnehmende Verbraucher und hat er seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleibt die Anwendung zwingender Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates von der Rechtswahl unberührt.
10.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Elisabeth Dierlich